Animagi Whippets

Sabine Brenners Weblog

Traurige Wahrheit

Abgelegt unter: Diverses, Wissenswertes — 17.01.2006 @ 18:41

Vor einigen Tagen erreichte mich dieser traurige Text per Email. Meine Freundin Esther hat ihn von Sandra Matejka zugeschickt bekommen und bat mich diesen hier zu zeigen. Ich kann mich erinnern den Text schon irgendwo im Internett gelesen zu haben und jedes mal schießen mir die Tränen in die Augen! Also Vorsicht, das ist nichts für schwache Nerven!

Die traurige Geschichte von einem billigen Hund

Dies ist die Geschichte von Lea, einem Hund, der von illegalen Hundehändlern stammt. Hunde von Züchtern kosten zwischen 1000-1500 Euro je nach Rasse. Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen, bezahlen Sie nur 500-750 Euro. Doch die Folgekosten sind viel höher als der Preis eines Welpen, den Sie bei einem guten Züchter kaufen.
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Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber Sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, das sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir Ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.

Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige Pfeifen. Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie sagen “Oh, sind die süß, ich will eines”, aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt , wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als die sie am Morgen aus dem Käfig nahmen, sagen sie, sie sei krank gewesen, und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre o.k. dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplansie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nicht weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es “genetisch” und “nichts zu machen”. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal aufstehen, um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich……Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, das es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware. LEA

1999 J Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittwer

Dieser Text kann und soll weiter verbreitet werden, damit sich all die Leute Gedanken machen, die einen ” billigen Hund “erwerben wollen. Denn auch bei uns gibt es genug SCHWARZ -ZÜCHTER , die ohne Ahnung, was sie dort tun, Hunde vermehren und Rassen mischen ohne zu wissen, wie ihr PRODUKT später aussieht. Auch bei uns in der Gegend gibt es Hundehändler, wo solche Hunde verkauft werden. Allerdings habe ich selber in unserer Nachbarschaft erlebt, wie ein dort gekaufter Hund nur 7 Monate wurde, weil er ein Mischling mit massiven Knochenfehlstellungen war.

27 Kommentare

  1. Dani:

    Hallo Sabine!

    Dieser Text ist wirklich nichts für schwache Nerven! Du hast recht, egal bei welcher Rasse diese SCHWARZZUCHTEN nehmen leider immer mehr zu und auf die Gesundheit der Tiere wird sowieso selten Wert gelegt :-(

    Wir hatten auch mal so einen Hund. Sie hieß Trixi (mischling aus Yorkie und Hirtenhund). Sie ist sozusagen passiert (auch unverständlich wieso Leute Rüden und Hündin gemeinsam halten und nicht mal mitkriegen wann die Hündin läufig ist/wird). Sie wurde trotz vieler Krankheiten und Wehwechen stolze 20 Jahre alt, obwohl ihr im Alter von 14 Jahren ein 5kg Tumor von der Gebärmutter entfernt wurde. Ein absolut toller Hund, aber auch sehr kostenintensiv! Sie ist mir aufgewachsen und ihr verdanke ich meine große Liebe zu den Hunden.

    Dennoch kam für mich nur ein Züchter in Frage und ich habe mich seeeeeehhhhhhrrrrrr viel und lange (fast 3 Jahre) informiert und mein persönliches Umfeld und auch Arbeitsumfeld auf den Neuankömmling vorbereitet bevor ich mir einen Welpen geholt habe.

    Letztendlich sind es wieder die Käufer die die Nachfrage bestimmen :-(

    Das ist genauso wie die Übergangsfrist mit den Zoo-Hunde-verkaufen. Das gehört sofort abgeschafft und nicht dann noch eine ewig lange Übergangsfrist eingeräumt! Solange es erlaubt ist, werden immer wieder Tiere aus viel zu kleinen Käfigen (wenn überhaupt vorhanden) und aus dem Schaufenster rausgekauft werden, aus Mitleid und zu wenig Information.

    Etwas mehr Nachdenken bevor man sich ein Tier anschafft egal ob Hund, Katze oder ein anderes Tier sollte man schon!! Hier gehört wesentlich mehr Aufklärungsarbeit geleistet!

    lg dani

  2. gerlinde:

    Ich kann mich Danis Worten nur anschließen. Und leider, auch in der Geschichte unserer Familie gibt es einen “Schwarzzüchter-Hund”.

    AUFKLÄRUNGSARBEIT IST HIER DAS GROSSE SCHLAGWORT! UND DA UND DORT MEHR VERANTWORTUNGSGEFÜHL BEI DEN (POTENZIELLEN) TIERBESITZERN.

    Aber jetzt muss ich gehen und mir die Tränen aus den Augen wischen …

  3. Yvonne Kraft:

    Hallo,

    ohne jetzt den Text ganz gelesen zu haben, muss ich doch etwas einwenden!
    Also ich muss gestehen, dass ich für meine Welpen auch “nur” 750 Euro - 800 Euro nehmen würde!
    Also nicht nur Schwarzzuchten nehmen diesen Betrag. Wobei ich von Schwarzzuchten eher noch weniger gewohnt bin als 750 Euro.
    Ich denke auch als guter und verantwortungsbewusster Züchter kann ich 750 Euro für einen Hund nehmen.
    Manche Rassehunde kosten zB. “nur” 500 Euro. Nehmen wir mal die Teckel, oder den Deutschen Schäferhund. Auch da gibt es Züchter, die mehr Geld verlangen, aber eben auch welche die 500 Euro nehmen.

    Wichtiger als der Preis sollte dem neuen Hundebesitzer die Aufzucht, der Umgang mit den Hunden, die Haltung der Hunde sein!
    Aber da stimmen wir ja eh überein! ;)

    Liebe Grüsse,
    Yvonne

  4. Heidi:

    Hmm, hier muss ich sowohl Dani als auch Yvonne recht geben. Aufklärungsarbeit ist dringendst nötig, aber bitte nicht mit derartigen undifferenzierten Preisvergleichen! Gesunde und qualitativ, wenn man so sagen darf, wirklich gute Puppies von guten Züchtern, mit guter Aufzucht und ebensolcher Sozialisierung, bekommt man sehr wohl ab 500 Euro! Diese oben genannte Bemerkung, würde jedem Züchter, der weniger als 1000 Euro verlangt unterstellen, dass er mehr oder weniger unseriös züchtet, würde Käufer sehr verunsichern und die Preise in die Höhe treiben. Außerdem gibt es große Länderunterschiede und zusätzlich, vor allem bei Whippets, nochmals die Unterteilung zwischen Renn-und Showwippet! Franzosen, Belgier, etc., haben jedenfalls kein großes Verständnis für das hohe Preisniveau in D und Ö und züchten trotzdem hervorragend. Aufklärungsarbeit ja, unbedingt, aber dann bitte sachlich und mit mehr Hintergundinformation, im Sinne der Hunde und nicht der Züchter.
    lg heidi

  5. Marianne:

    Es sollten jedem Züchter selbst überlassen sein, welchen Preis er für seine Welpen verlangt. Eine Diskussion über “zu teuer”, “gerechtfertigt oder nicht” bringt überhaupt nichts. Und außerdem: Kein Mensch ist gezwungen einen teuren Hund zu kaufen!
    Ich bin der Meinung, dass man für gute Arbeit sehr wohl auch gutes Geld verlangen darf.

  6. Heidi:

    Ja, liebe Marianne, selbstverständlich sollte es jedem Züchter und jedem Käufer überlassen bleiben, wieviel er verlangt und wieviel jemand bereit ist auszugeben! Will weder jemand zu nahe treten, noch eine Diskussion auslösen, welcher Preis gerechtfertigt ist oder nicht!

    Mich stört ganz einfach nur die Pauschalierung, weil sie nicht richtig ist (was man von jeder Genaralisierung sagen kann):
    “Hunde von Züchtern kosten zwischen 1000-1500 Euro je nach Rasse. Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen, bezahlen Sie nur 500-750 Euro.”
    Das ist alles.
    LG Heidi

  7. Iris Jacobs:

    Trotz allem einen schönen Tag!
    Zum einen kenne ich diese sehr traurige Geschichte schon seit vielen Jahren - sie stammt aus den USA und war auch schon in der Sighthound - Revue.
    Ich weiß nicht, ob dies eine wirklich gute Idee ist, den Leuten beizubringen, daß und warum man bei einem seriösen Züchter kaufen sollte. Es ist mir einfach zu setimental und verführt auch etliche Menschen dazu, sich eben wegen solch übler Produktionsbasis so ein armes Viecherl zu nehmen, damit es ein einigermaßen gutes Leben bekommen. Solche Produzenten (genauso wie viele Galgoimporteure) arbeiten regelrecht mit der Mitleidsmasche, sie gehören gemieden, ihre Praktiken sofort veröffentlicht und vor allem angezeigt. Soferne man einen TA findet, der einem auch schriftlich bestätigt, daß es eindeutige “Zucht”-Mängel sind - darüber trauen sich nämlich die wenigsten TA!
    Nun zum Kaufpreis: ist, wie Marianne sagt, jedem überlassen, was er verlangt. Er darf aber nicht davon abhängen, wie weit man zum Deckrüden fahren muß.
    Meinen Kaufpreis kennen viele, er ist unter 1.000 aber einiges über 500 Euro (zu diesem Preis würde ich de facto ablegen!!!) und einigen in Österreich zu teuer - das sei ihnen unbenommen - aber ich kenne leider etliche Menschen nicht nur in Österreich, denen ich auch um 2.000 Euro keinen Hund gebe. Und ich kenne keine wirklich gute französische, belgische oder holländische Zucht, die Whippets um 500 Euro verkauft - eher schon in England; und dann natürlich auch in den Ostländern - wer dort kauft, ist selbst schuld, wenn er später eben nur einen lieben Haushund hat und nicht gerade ein Vorzeigeexemplar.
    Und auch bei uns und in Deutschland und der Schweiz gibt es genügend Züchter, die seriöse Aufklärungsarbeit und Information betreiben - Max, bitte keine Unterstellungen!
    Im übrigen gibt es nach meinem Wissen nur einen einzigen Standard und der ist ganz sicher kein Studelteig, den man nach Belieben dehnen und auswalzen kann/darf, bis er jedem noch so nicht standardgerechten Whippet paßt (ob sie nun Show- oder Rennwhippets genannt werden).

  8. Heidi:

    :-o Kann man mich tatsächlich sooo missverstehen?
    LG Heidi

  9. Sabine:

    Da freue ich mich aber sehr über das zahlreiche Interesse und die Anteilnahme. Solche Texte sind immer ein Anstoß zu intensiven Diskussionen, doch solange dabei grundsätzlich alle am gleichen Strang ziehen ist dagegen nichts einzuwenden.
    Ich habe bis jetzt noch keinen eigenen Wurf gezogen und deshalb auch noch keine konkreten Vorstellungen davon was ein solches Vorhaben kosten mag. Ganz abgesehen von der persönlichen Anteilnahme der Züchter (Sozialisierung, Erziehung, Information der Welpeninteressenten, …), die sicherlich nicht ganz unbelohnt bleiben sollte, glaube ich nicht, dass man für 500 Euro einen artgerecht und standartgetreu gezogenen Whippet erwerben kann, aber ich denke das ist auch nicht das, was Heidi damit ausdrücken wollte.
    Natürlich ist allein vom Kaufpreis her nicht auf die Bemühungen und die Qualitäten des Züchters zurück zu schließen und ich denke auch nicht, dass der Autor dieses Textes seriöse Züchter die weniger für ihre Welpen verlangen angreifen wollte, schließlich gibt es sicherlich mehr Kriterien an denen man einen Schwarzzüchter erkennen kann.
    Was Aufklärungsarbeit betrifft, kann ich nur von meinen eigenen Erfahrungen erzählen und diese ist was die Whippetszene betrifft eine vortreffliche! Ich denke der erste Schritt ist dann erreicht, wenn die Menschen zu denken beginnen. Dieser Text beschreibt ein sehr sehr trauriges Schicksal und wer beim Lesen keine nassen Augen bekommt dem fehlt wohl der letzte Funken Menschlichkeit! In diesem Zusammenhang verstehe ich natürlich auch die Befürchtungen von Iris. Das Ziel das ich mit der Veröffentlichung dieses Textes verfolgen wollte ist den Lesern klar zu machen wohin der Kauf von Hunden aus Schwarzzuchten führen kann. Ich muss gestehen, dass ich dabei nicht berücksichtigt habe, dass es auch Menschen geben könnte, denen die armen Opfer nicht mehr aus dem Sinn gehen und die sich aus Mitleid diesen armen Kreaturen annehmen um ihnen wenigstens noch einen schönen, wenn auch kurzen Lebensabend zu ermöglichen. Aber ich möchte hier noch einmal betonen, dass damit der Keim dieses Übels leider nicht bekämpft, sondern im Gegenteil, noch bestärkt wird! Die Schwarzzüchter die genau auf dieser „Mitleidsschiene“ produzieren werden dadurch nur noch bestärkt.

    lg
    Sabine

  10. Yvonne Kraft:

    Hallo,

    genau, es ist eben jedem Züchter selber überlassen wieviel Geld er für seine Welpen verlangt. :)
    Aber nicht nur Welpen für 1000 Euro sind gut sozialisiert, mit Liebe aufgezogen usw..

    Ich denke, die Interessenten sollten sich die Züchter angucken, egal wie teuer die Welpen sind. Denn teure Welpen heisst nicht gleich klasse Züchter und billige Welpen nicht gleich schlechter Züchter!
    Zumal es hier um Lebewesen geht und da fällt solch eine Diskussion schon schwer!

    Aber auch Züchter die weniger als 1000 Euro nehmen stecken viel Zeit und Liebe ( die man eh nicht in Geldbeträge umrechnen kann) in ihre Welpen. Machen auch gute Arbeit.

    Daher sollten solche Angaben von Beträgen auch vermieden werden, finde ich.

    Der Grund einen Welpen zu adoptieren sollte ein toller Züchter, eine klasse Zucht und gegenseitiges Vertrauen sein.
    Ganz egal wieviel ein Züchter nun für seine Welpen verlangt!

    Liebe Grüsse,
    Yvonne

  11. Heidi:

    Geeenau! So isses Yvonne, nicht mehr und nicht weniger wollte auch ich damit zum Ausdruck bringen.
    LG heidi

  12. Margareta:

    Einige Hundert Euro finde ich als sehr viel Geld. Der Artikel soll vieleicht anders heißen. (etwa “Teuerer Freund”).
    Ich würde mir nie einen Hund kaufen….aber einen aus einem Tierheim nehmen, wenn ich alles vorher mit meinem Partner o. Familie durchsprechen würde.
    Im Dezember 05 haben wir übrigens einen seeehr süßen schwarzen Labrador-Mischling bekommen, 5 Monate alt, von netten Menschen, die leider keine Zeit für den Hund hatten. Ein richtiger Weihnachtsgeschenk von Unbekannten. Dazu noch ein Körbchen, eine Leine und seine Spielzeuge, alles kostenlos.
    Ja, er ist ziemlich unerzogen, aus Freude springt er alle und alles an, aber wir sind täglich am Lesen und Lernen und freuen uns, dass wir ihm mit Liebe und viel Geduld gute Maniere beibringen. Ein Hund ist einfach wundervoll (verantwortliche Menschen wissen, dass es auch viel Arbeit ist) und muss fast nichts kosten.
    Deshalb bin ich überrascht, dass sich Viele für eine bestimmte Rasse entscheiden und die Hauptfrage ist für sie dann: Von Züchter o. Händler? Wie schrecklich. Entweder ist das rasistisch oder ich bin an der falscher Seite. Alles Gute Hunden und Ihren verantwortlichen Herrnchen und Frauchen.

  13. Isi:

    Hey Sabine :)
    Die Geschichte ist wirklich schön - und trauriG…ich gLaube ich steLLe sie auf meine Homepage damit auch meine freunde lesen und wissen wie schrecklich das ist!
    BaiBaiii
    +lG+
    >DieIsi

  14. Julija:

    Hallo,
    ich habe diese Geschichte gelesen und war sehr traurig.
    Ich bin erst 14 Jahre alt aber sehr Tierlieb ich habe selber einen Hund deren Mutter krank war uns unser Hund hat auch probleme aber wir er ist nicht am Herz oder sowas schlimmes krank er wird noch lange leben, sagen meine Eltern. Mich hat diese Geschichte sehr bewegt und ich würde so gerne diesen Hunden helfen aber ich weiß nicht wie. Könntet ihr mir helfen? Meine Freundin und ich würden uns freuen! Ich sehe oft schreckliche Bilder wo Tiere wie Roboter aufgehängt und sonst gequelt werden soetwas ist grausam!!!
    Ich verstehe nicht wie ein Mensch mit verstand etwas so grausames anstellen kann. Ich bin in einem Tierschutz eingetretten für jüngere extra für Kinder und helfen auch den Tieren wenichstens (ein bisschen)!!
    Manchmal muss ich wegen diesen grausamkeiten weinen weil man muss sich vorstellen das man selber dieser HUnd ist! Ich werde mir diese geschichte abschreiben und in Briefkästen mit meiner Freundin werfen scheiß drauf was die Leute dazu sagen sie sollen es einfach lesen und nachdenken!!!
    O.k. das ist mein komentar!!

    bye bye

    Julija

    P.S.
    die geschichte war schön aber grausam!!

  15. Sabine:

    Hallo Julia

    Ich freue mich sehr, dass du meine Seite besucht hast und bin begeistert über deinen Einsatz! Du hast nämlich den eigentlichen Text und dessen Aussage verstanden und reitest nicht auf den Preisangaben am Beginn des Textes herum.
    Als ich diese Geschichte das erste Mal gelesen habe ging es mir wie dir, es ist einfach schrecklich welches Leid es bei Tieren auf der ganzen Welt gibt! Ich hätte dir gerne ein persönliches Email geschrieben, aber du hast leider vergessen deine Emailadresse anzugeben deshalb hoffe ich du schaust wieder einmal auf diese Seite! Toll, dass du im Tierschutz aktiv bist ich würde mir wünschen es gebe viel mehr Leute wie dich. Du bist sicherlich eine sehr nette Hundebesitzerin und dein kleiner Schatz fühlt sich bei dir sicherlich sehr wohl und hat ein wunderschönes und erfülltes Leben.
    Deine Idee die Geschichte zu vielfältigen und an die Leute auszuteilen ist eine sehr gute Idee, denn wenn die Menschen zu denken beginnen ist der erste Schritt getan!

    lg
    Sabine

  16. Julija:

    HI Sabine
    ich schreibe deine geschichte auf ein plakat das ich bei uns in der Schule aufhängen darf ab. Meine freundin hat diese geschichte auch gelesen und war entsetzt. Du musst mal auf Hunde in not gehen und dan sieht mal richtige grausame bilder wir hunde erhängt werden. Danke das dir mein Text so gefallen hat. Ich weiß nicht warum meine e-mail adresse nicht dabei stand obwohl ich sie aufgeschrieben habe . kommisch. wie soll ich sie dir jetzt geben? kannst ja mal wieder zurück schreiben und es mir sagen. Tja ich muss jetzt weiter abschreiben! Bye

    Julija

  17. Judith:

    Ich habe geheult, als ich das gelesen habe!
    Was ich sowieso nicht verstehen kann ist, daß Menschen einem Lebewesen so etwas antun können!
    Was ich allerdings ebensowenig verstehen kann ist wie auf einschlägigen “Rasseseiten” Hunde wie Ware oder Statussymbole dargestellt werden.
    Geht man danach sind Hunde aus dem Tierheim das letzte, scheint mir.
    Für mich kommt aber nur einer aus dem Tierheim in Frage, weil ich die meisten Zuchtkriterien für Rassehunde einfach nur krank finde!

  18. Sabine:

    Hallo Judith, Hallo Margareta,

    erst einmal vielen Dank für Ihre Eintrag zu diesem umstrittenen und sehr wichtigen Thema. Ich bin sehr froh, dass es auch Menschen wie Sie gibt, die den Tierheimhund einem Rassehund vorziehen. Ich empfinde es allerdings als ignorant und nicht akzeptabel, dass Sie hier die Arbeit seriöser Züchter - und das sind für mich KEINE Produzierer - mit den eigentlich Verantwortlichen in einen Topf werfen.

    @ Margareta
    Obwohl ich denke meine Meinung schon zahlreich in den vorhergehenden Statements zum Ausdruck gebracht zu haben möchte ich hier noch einmal kurz ihren Kommentar überarbeiten:

    ….Einige Hundert Euro finde ich als sehr viel Geld. Der Artikel soll vielleicht anders heißen. (etwa “Teuerer Freund”)…

    Leider haben Sie, wie viele andere Leser dieses Artikels ihr Hauptaugenmerk auf das falsche Detail gerichtet. Was die tiefere Bedeutung oder Botschaft dieses Textes angeht, so liegt diese sicherlich NICHT in den etwas ungünstig gewählten Preisangaben, sondern in dem Schicksal eines Welpen, der eben durch unverantwortungsvolle „Möchtegern“-Züchter oder besser gesagt Produzierter diese Qualen über sich ergehen lassen muss.

    ….Im Dezember 05 … von Unbekannten.

    Ich freue mich zu lesen, dass Sie so viel Freude mit ihrem schwarzen Liebling haben. Aber sorry, welche „netten“ Menschen sind das denn, die sich einen Welpen holen und nach 5 Monaten bemerken, dass sie doch keine Zeit haben? Eine Frage würde mich interessieren: Ist Ihr Hund ursprünglich aus einer Zucht oder wurde er von seinen vorhergehenden Besitzern schon aus dm Tierheim geholt?

    …Deshalb bin ich überrascht, … falscher Seite.
    Warum sich manche Menschen für bestimmte Rassen interessieren liegt wohl auf der Hand, und es würde zu weit gehen hier weiter darauf einzugehen. Vielleicht schreibe ich einmal einen Artikel, der dieses Thema behandelt. Es gibt eben Menschen, die von ihrem Haustier bestimmte Verhaltensweisen und Eigenschaften erwarten. Natürlich setzt das eine exakte Rassekenntnis voraus.
    Und Sie sind hier auf der falschen Seite!!! Vielleicht machen Sie sich auch einmal die Mühe die vorhergehenden Kommentare und die eigentliche Seite genauer zu studieren bevor sie glauben hier eine Kritik anbringen zu können!

    @ Judith
    Auch auf Ihnen Kommentar möchte ich mit einigen Worte eingehen:
    …Ich habe geheult, … etwas antun können!…
    Sie sprechen mir aus der Seele, diese Menschen haben es nicht verdient als „Mensch“ bezeichnet zu werden, und glauben Sie mir, auch ich konnte den Text ohne Taschentücher nicht bis zu Ende lesen und ich hoffe auch allen anderen Lesern ist das nicht anders ergangen.

    …Was ich allerdings ebensowenig verstehen kann …Statussymbole dargestellt werden.
    Leider ist mir auch das bekannt und auch in diesem Punkt muss ich Ihnen absolut zustimmen, doch sind Sie mit dieser Kritik auf meiner Seite falsch gelandet.
    …Geht man danach … krank finde!
    Wie schon anfangs betont finde ich es großartig, dass Sie sich in jedem Fall für einen Tierheimhund entscheiden. Aber Ihre Begründung gegen eine Rassehund kann und will ich so nicht akzeptieren. Wenn Sie schon von „kranken“ Zuchtkriterien sprechen sollten Se diese vielleicht auch angeben.
    Sabine

  19. veronika:

    ich finde dasherbe mit den hunden,ich habe ja slber einen winhund und habe mir letztens in i-net ein video angeschaut,da filmen die tote winhunde.die ARMEN hunde (windhunde)in spanien werden ja umgebacht wenn sie nicht mehr gut genug sind zu rennen,am liebsten würde ich dahingehen und die auch umbringen

  20. veronika:

    sie wissen ja nicht wie es ist einfach umgebracht zu werden,man müsste das ma mit denen machen (wer ist dafür).hunde fühlen nähmlich auch was ,genau so wie wir menschen.ich kann auch nicht verstehen das die leute da,kein schlechtes gewissen haben .

  21. Iris Jacobs:

    Jaja, für den einen ist es die Rolex, für den anderen eine Bordeauxdogge oder ein Rexi und wieder andere müssen unbedingt zum Ferrari- oder Paris-Hilton-Club gehören - nämlich als Statussymbol. Ja, und andere tragen ihre Religion vor sich her.

    Aber das ist ja wohl nicht das Wesentliche an Hunden, sondern echte Adabei-Kennzeichen.

    Liebe Sabine, mach doch ein neues Thema auf: Sind Leute, die nach dieser enormen Aufkörung noch in Tierhandlungen kauft noch zu retten?
    Nur, wenn man Tierhandlungen wie die Pest meidet, kann man Mißbrauch von Lebewesen zumindest vermindern.
    lg Iris

  22. Kathrin:

    Ich muss jedesmal weinen, wenn ich diese Geschichte lese. Es geht doch nicht um irgendwelches Geld, was für einen Hund ausgegeben wird. Es geht - so habe ich das verstanden - darum aufzuzeigen, welche Qualen die Tiere erleiden, die durch “Vermehrer” in diese Welt gesetzt werden. Und es geht darum zu zeigen, wie skrupellos die Menschen nur auf ihren möglichst hohen Gewinn bedacht sind. Entsetzt -das ist immer die Stelle, wo bei mir die Tränen laufen - bin ich über die Stelle wo die Hunde-Mama stirbt und wo die einzige Schwester weggeworfen wird. Furchtbar!
    Diese Geschichte sollte gdruckt werden und in jeder Tierarztpraxis ausgelegt und in Hundeschulen verteilt werden. Warum in Hundeschulen? Ganz einfach! Gaaanz viele Leute, die gerade einen Hund geholt haben, kennen wieder jemanden, der das auch plant und vorhat. Meist ohne vorher ausreichende Infos einzuholen….
    Liebe Gruesse
    Kathrin und Westie Jessie

  23. julia:

    ich habe selbst einen hund den ich überalles liebe.meine eltern ahben unseren hund von einen züchter in ungarn gekauft…er war viel billiger als andere hunde und ich bin froh das es ihn trotzdem nicht so ergangen ist.er lebt seit fast einen jahr bei uns ist glücklich und gesund.es hätte mir das herz gebrochen wenns meinen hund genau so ergangen wäre wie LEA…

  24. Jassi:

    Boaa man des is echt mal traurig
    solche sachen bringen einen zum überlgen
    ob man überhaupt noch leben will
    denn da schlimmste überhaupt
    ist doch der mensch

  25. anja:

    der text ist total traurig! ich konnte mir am anfang ja denken was passiert, aber ich hab so geheult vorallem wo das dann am ende mit seiner familie kam, wo sie ihn ruften, das fand ich besonders schlimm… es ist immer wieder traurig wenn man sowas hört. ich habe leider keinen hund…
    aber ist ist auch traurig das dass mit den schwarzhändeln immer zu nimmt!
    Ich werde den text an meine freunde weiterschicken, sowas darf einfach nicht passieren was man mit den hunden macht…

  26. Sanni:

    Ob man einen Hund aus dem Tierheim holt oder vom Züchter, bleibt doch jedem selbst überlassen. Wichtiger ist doch wohl, dass er dann zu verantwortumsvollen Menschen kommt, die sich gut um ihn kümmern und alles dazu beitragen, dass der Hund glücklich wird.

    Meine Kleine hat den Spieß einfach umgedreht und hat sich ihr neues Frauchen einfach selber ausgesucht, als sie in Österreich zur Urlaubszeit in Grenznähe auf die Straße gesetzt wurde. Einige Tage (nach Aussage von ein paar Einwohnern) war sie bei uns schon im Ort herumgeirrt, als sie dann plötzlich bei uns in den Garten und schnurstracks in unsere Küche hereinspazierte und erstmal völlig erschöpft unter dem Tisch ein Schläfchen hielt.

    Wir haben dann gleich mal überall herumgefragt, woher, von wem, usw. usw. dieser Hund ist. Gemeldet hat sich, zu unserem Glück wie sich herausstellte, nie jemand. Sie war jemandem halt einfach zuviel zur Urlaubszeit!

    Für mich war es das Beste was mir je passieren konnte, denn mein Schatz ist ein Seele von Hund und jetzt schon über 10 Jahre bei mir und hoffentlich noch viele mehr. Obwohl sie uns ja keine Zeit für langes Überlegen (ob Hund und wenn ja welcher, woher) gelassen hat und einfach in der Tür stand. ;-)

    Geplant ist, dass ein weiterer Hund bei uns einzieht. Dieses Mal hab ich selber lange herumüberlegt und recherchiert und es wird einer vom Züchter. Klar, dass das dann so kein Mix aus dem Tierheim ist. Aber ich hab überlegt welcher Hund zu mir, zu meiner Kleinen und zu meiner Wohnung passen könnte und will eine gewisse Sicherheit haben welchen Charakter und welche Wesenszüge ich erwarten kann, damit wir gemeinsam glücklich werden können. Und klarerweise will ich mit einem Hund vom mir ausgesuchten, kennengelernten und quasi “überprüften” Züchter einfach sicher gehen wie und wo mein Hund aufgewachsen ist. Um diese Sicherheit zu haben, zahle ich auch gerne etwas mehr. Und wenn einem für einen Hund das Geld fehlt, bin ich der Meinung, sollte er oder sie sich das nochmal gründlich überlegen, ob die Anschaffung des begehrten Hundes nicht noch ein Weilchen Zeit hat bis das Geld zusammen ist. Denn wenn so viel Zeit nicht übrig ist, ist es fraglich, ob sie dann für den Hund da wäre…

  27. Linda:

    Dieser Text ist sehr traurig
    Ich musste sogar schon bei den ersten Zeilen weinen !!
    ich kann und will nicht verstehen wie man einen kleinen verzüchteten Hund einfach so abgeben kann …
    die Familie ist auch gestorben … das ist alles so traurig ich werde auch meinen Freunden diesen Text schicken …

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